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Kunstprojekt "Veränderungen"

Die Grundschule Kreyenbrück initiiert gemeinsam mit dem Blauschimmel Atelier und dem Verein für Jugendkulturarbeit eine Stadtteilaktion für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Zwei Jahre lang soll es verschiedene Angebote geben, mal als Wochenendkurs, mal über ein ganzes Jahr hindurch. Die Angebote beinhalten Module zu bildender Kunst mit Recycling-Kunst und Kunstspaziergängen, Theaterkursen bis hin zu einer Musikwerkstatt. Im Sommer 2016 werden die ersten Ergebnisse über drei Tage hinweg den Bewohnern von Kreyenbrück vorgestellt.

"Hier im Stadtteil fehlen oft vielen Familien die konkreten und finanziellen Ressourcen, um den Kindern die Teilhabe an kulturellen Bildungsangeboten zu ermöglichen", erläuterte in einem Pressengespräch am 03.09.2015 der Leiter des Vereins Jugendkulturarbeit, Jörg Kowolilik. Besonders zu betonen ist, dass sich auch Kinder, die noch nicht richtig Deutsch können, mit dieser Aktion ohne Sprachbarrieren ausdrücken können. Bei dem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund an unserer Schule und den vielen neu ankommenden Flüchtlingskindern ist dies nur sinnvoll und wünschenswert. Die Leiterin vom Blauschimmel Atelier lobte in dem Pressegespräch insbesondere den anregenden Meinungsaustausch der Kooperationspartner. Der Grundstein für eine anhaltende und produktive Zusammenarbeit ist gelegt.

von links: Ronja Liebscher, Svetlana Siegmund (Verein für Kinder), Norbert Stangneth, Susanne Wendt (Grundschule Kreyenbrück), Iliari Massari (Blauschimmel Atelier) und Jörg Kowollik ( Verein Jugendkulturarbeit) stellen das Kunstprojekt "Veränderungen" vor.

Wettbewerb "Justitia - Streit und Schlichtung"

Im Mai dieses Jahres hat die Klasse 4c an einem Kunstwettbewerb des Oberlandesgerichts Oldenburg teilgenommen. Zum ersten Mal durften auch Grundschulen sich an dieser Art von Wettbewerb mit ihren Bildern beteiligen.

Das Thema des Kunstwettbewerbs lautete: „Justitia: Streit und Schlichtung! Wie stellst du dir Justitia vor?“

An unserer Schule werden Schüler als Streitschlichter ausgebildet und betreut. Die Streitschlichter werden von den Mitschülern in ihrer Funktion geachtet und gerne und oft in Anspruch genommen. Sie bemühen sich, bei Schülerstreitigkeiten freundlich und neutral zu bleiben und nach einer gerechten Lösung für den Streit zu suchen – ein große Aufgabe!

Die Symbolfigur der Justitia hat wohl für die Schüler meiner Klasse eine besondere Bedeutung, denn Justitias Rolle spiegelt sich für sie in den Aufgaben der Streitschlichter wider und wurde von ihnen bildnerisch in diesem Sinne umgesetzt. Dafür verwendeten sie Fotografien unseres Schulgeländes und die Abbildung einer Justitia im Papier- bzw. Materialcollageverfahren.

                   
     
      
     
 

 

 

Masken zur Faschingszeit

 
   

Als die Faschingszeit dieses Jahr begann, wünschten sich die Schüler der Klasse 4b im Kunstunterricht, wieder das Thema Masken zu bearbeiten. Im Jahr zuvor hatten wir auf der Ebene der Materialcollage schon Masken hergestellt. Ein Spaß für ein 3. Schuljahr, weil alle möglichen Gegenstände zur Verfremdung des gemalten Gesichtes verwendet werden konnten.

 

Dieses Jahr, als 4. Schuljahr, sollte die Aufgabenstellung für die Schüler mehr Vorgaben (Einschränkungen) beinhalten. Auf der Ebene der Papiercollage sollten die maßgeblichen zentralen Merkmale eines Gesichtes, Augen, Nase und Mund, Zeitschriftengesichtern ent-nommen werden. Anschließend galt es, diese in ihrem Ausdruck durch Linienführung und Flächenfüllung sowie durch Farbwirkung zu verändern, d.h. hervorzuheben bzw. zurücktreten zu lassen. Unterstützend fungierte hier auch die „Obsttüte“ als Malpapier in ihrer plastischen Wirkungsweise.

 

Die Farbvorgabe sollte sich eigentlich auf einen Schwarz-Weiß-Kontrast beschränken. Aber was machten die Schüler? Dadurch, dass ich viel Deckweiß zur Verfügung gestellt hatte, ex-perimentierten sie mit der Aufhellung von Farben durch Mischung mit Weiß. Ich habe dann schließlich zugestimmt, die Farbauswahl dahingehend zu erweitern.

 

Die Ergebnisse sind ausdrucksstark geworden, nicht wahr?!

 

 

 

Ist das Kunst oder kann das weg ?

 
   

Diese Montageplastik ist eine Aufgabe für ein 4. Schuljahr aus dem Bereich des räumlichen Gestaltens mit Industriematerialen, hier: Waschmittelflaschen. Das Thema heißt: „Ein Gesicht als Fantasiegebilde“.

Die Schüler können die Formgebung des Gesichtes durch die vorgegebene Flaschenform mit Griff kaum verändern, so dass der Schwerpunkt der Aufgabe in der Oberflächengestaltung und Gliederung des Gesichtes (Plastikflasche) liegt.

Die Gestaltungsvielfalt hängt jedoch nicht nur vom Ideenreichtum der Schüler ab, sondern im gleichen Maße von den zur Verfügung stehenden Materialien. Von daher haben die Schüler ihren Gestaltungsvorstellungen entsprechend versucht, Materialien dafür zu sammeln und ich habe versucht, diese Sammlung zu ergänzen.

Die Ergebnisse zeigen, meine ich, dass die experimentelle Herausforderung an Fantasie, Geschick und Ausdauer (denn das Befestigen von Materialien auf der glatten Fläche war schwierig) zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt hat.