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Schulprogramm 

der Grundschule Kreyenbrück

 

Die Schule

Die Lage der Schule

Die Grundschule Kreyenbrück befindet sich im Süden der Stadt Oldenburg, im Stadtteil Kreyenbrück-Nord. Das Schulgelände ist sowohl von der Straße An den Voßbergen, als auch vom Breewaterweg zugänglich.

Auf dem Schulgelände gibt es zwei eigenständige Schulen: die katholische Grundschule Unter dem Regenbogen und unsere Grundschule. Unsere Schule besteht aus einem zweigeschossigen Gebäude, in dem der Verwaltungsbereich und die große Aula, die auch für den Musikunterricht genutzt wird, untergebracht sind. Drei flache Trakte reichen fingerartig in den Schulgarten hinein; in ihnen befinden sich jeweils vier Klassenräume und kleinere Funktionsräume. Ein Schulkindergarten und eine Sprachlernklasse sind in den Räumen der GS Unter dem Regenbogen untergebracht. Mit dieser Schule teilen wir uns die Turnhalle, die Aula, den Werkraum und den PC-Raum.

Die Schülerinnen und Schüler

Unsere Schule ist dreizügig. Mit der Sprachlernklasse und dem Schulkindergarten werden zur Zeit etwa 240 Kinder in 13 Klassen unterrichtet. Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund bzw. deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist mit 80% sehr hoch. Deshalb wurde im Schuljahr 2012/2013 die Sprachlernklasse eingerichtet. Dort werden die Kinder beschult, die ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland gekommen sind. Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist unsere Schule DaZNet-Schule (Deutsch als Zweitsprache). In Schulen, die diesem Projekt angehören, soll eine durchgängige Sprachbildung „von Anfang an“ in möglichst allen Fächern und Kompetenzbereichen und als ergänzende, additive Förderung etabliert werden.

Uns besuchen Kinder aus vielen verschiedenen Ländern und unterschiedlicher Ethnizität (Ghana, Somalia, Iran, Irak, Vietnam, Ungarn, Lettland, Russland, Polen, Türkei, Syrien u.a.). Wir versuchen, diese Diversität zu nutzen, um ein gelingendes, von Akzeptanz und Freude geprägtes Gemeinschaftsleben zu ermöglichen. Sowohl der Schülerschaft als auch der Lehrerschaft ist ein gutes soziales Miteinander sehr wichtig. Im Schülerrat, der seit einigen Jahren regelmäßig zusammenkommt, werden soziale Themen häufig bearbeitet und auch das „Soziale Motto des Monats“ trägt dazu bei, dass sich die Schüler und Schülerinnen an unserer Schule „zuhause“ fühlen.

Die Personalstruktur der Schule

37 Menschen arbeiten als unterrichtendes und nicht unterrichtendes Personal an der Schule.

23 Lehrkräfte bilden den Kern des unterrichtenden Personals, unter ihnen erteilen zwei Kollegen den Herkunftsprachlichen Unterricht in Kurdisch und Türkisch. Dazu kommt eine Förderschullehrkraft, die im Rahmen der Inklusion an unserer Schule arbeitet.

Sieben Pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betreuen die Schüler und Schülerinnen im Rahmen der verlässlichen Grundschule.

Das Büro ist dienstags und donnerstags vormittags von der Sekretärin besetzt.

Der Hausmeister ist für das Gebäude und das Gelände zuständig, drei Reinigungskräfte sorgen für die Sauberkeit im Schulgebäude.

Unerlässlich für uns sind viele Personen, die als Kooperationspartner, auf Honorarbasis oder ehrenamtlich für die Kinder arbeiten. Sie sind eine große Stütze für die Lehrkräfte bei der pädagogischen Arbeit.

Die Eltern

Unsere Eltern können sich in vielen verschiedenen Bereichen engagieren. Da gibt es die Elternabende und Elternsprechtage, die jeweils zweimal in Schuljahr stattfinden und die der aktuellen Information und der individuellen Beratung dienen. Eine aktive Mitarbeit ist in unterschiedlichen Gremien möglich. Die gewählten Eltern arbeiten im Schulelternrat oder im Schulvorstand mit und können auf diese Weise an der Gestaltung der schulischen Arbeit teilhaben. Viele Eltern zeigen Interesse und bieten ihre Hilfe an, wenn es um die Unterstützung bei ganz konkreten Aufgaben geht. Dies betrifft zum Beispiel die Begleitung zur Schwimm- und Sporthalle, die Arbeit als Lesehelferin, die Betreuung bei Spielenachmittagen, die Unterstützung bei Basteltagen , in Projektwochen oder bei den Einschulungsfeiern. Diese Hilfe nehmen alle Lehrkräfte dankbar in Anspruch, und sie freuen sich über das Interesse der Eltern an der Schule ihrer Kinder.

Außerdem gibt es seit vielen Jahren den Förderverein, dem Eltern und Lehrkräfte angehören. Dieser sieht seine Aufgabe darin, vielfältige schulische Projekte, Feiern, Ausflüge und Besuche kultureller Veranstaltungen finanziell zu unterstützen sowie zusätzliches Arbeitsmaterial, Bücher, Spiele oder andere Ausstattungsgegenstände anzuschaffen, die dann einzelnen Schülern und Schülerinnen oder auch der ganzen Schule zu Gute kommen können.

Auf dem Weg zur Ganztagsschule

Die Grundschule Kreyenbrück startet im Schuljahr 2015 / 2016 mit der Ganztagsschule. Ergänzend zum Unterricht wird unser Kooperationspartner „Der Verein für Kinder“ eine qualitativ hochwertige Betreuung am Nachmittag übernehmen. Dazu gehören ein frisch gekochtes Mittagessen, die Hausaufgabenbetreuung sowie ein vielfältiges Freizeitangebot. Dabei wird sich die Betreuung auch auf die Ferien erstrecken.

 

Unser Unterricht

Die Stundenpläne unsere vier Jahrgangsklassen haben wir entsprechend den Vorgaben des gültigen Grundschulerlasses zusammengestellt. Beginnend mit 20 Stunden Erstunterricht in der Klasse 1 steigert sich die wöchentliche Stundenzahl auf 26 Stunden in den Klassen 3 und 4. Schwerpunkte sind die Fächer Deutsch und Mathematik, die täglich unterrichtet werden. Sieben Wochenstunden entfallen in den oberen Klassen aber auch auf den Sachunterricht und die Summe der musisch-kulturellen Bildung. Englisch, Sport und Evangelische Religion werden zweistündig unterrichtet und schließlich können unsere Kinder noch für eine Stunde ihre Wahl aus einem breit gefächerten AG-Angebot treffen.

Eingebettet in den so strukturierten Vormittag sind aber eine Reihe von regelmäßig wiederkehrenden Unterrichtseinheiten und Projekten, die aus diesem Normalbetrieb herausfallen und unserer Schule einen prägenden Charakter verleihen. Sortiert nach Jahrgangsstufen sind dies:

Klasse 1: „Lubo aus dem All“ ist ein Trainingsprogramm mit dem Gefühls- und Verhaltensstörungen präventiv in den Schuleingangsjahren entgegengewirkt wird.

Klasse 2: „Faustlos“ ist ein Unterrichtsprogramm, mit dem vornehmlich der Gewalt an Schulen der Boden entzogen wird. Angestrebtes Ziel ist es, auch auf verbaler Ebene fair miteinander umzugehen.

Klasse 3: „Ubuntu“ ist ein Unterrichtsprojekte zur Stärkung des Klassenklimas und der Sozialkompetenz in der Schule. Ausgehend von der gesellschaftlichen Situation in Südafrika entwickeln unsere Kinder Regeln für ein friedliches Miteinander und lernen dabei auch ethnische und religiöse Unterschiede zu überwinden.

Klasse 4: „Mein Körper gehört mir“ vermittelt in Form vieler kleiner vorgespielter Szenen, wie Kinder sich vor sexuellem Missbrauch schützen können. Eingebettet in den sexualkundlichen Unterricht erhalten unsere Kinder altersangemessenes Wissen und Handlungsstrategien, mit denen sie Übergriffen nicht wehrlos ausgesetzt sind.

Klasse 3 u. 4: Die Ausbildung zum „Streitschlichter“ im Rahmen einer AG bringt viele kompetente Schüler und Schülerinnen hervor, die durch ihre Tätigkeit als Multiplikatoren für einen gewaltfreien Umgang mit Streit wirken.

Stärker auf den Unterricht und dessen fachlichen Inhalte bezogen sind Elemente der Verkehrserziehung wie die Fahrradprüfung und die Busrallye in Klasse 4. Regelmäßig findet für alle Klassen ein Methodentraining im Sinne des Spiralcurriculums „Lernen lernen“ statt.

Wichtige Ergänzungen des Fachunterrichts sind für den Bereich des Sports der Schwimmunterricht und für den Musikunterricht unser Musical-Band. Hier studieren alle Schüler und Schülerinnen einer Jahrgangsstufe gemeinsam ein Musical ein, um es dann vor Publikum aufzuführen. Dazu nutzen wir natürlich die große Bühne in unserer Aula. Diese kommt auch immer dann zum Einsatz, wenn das regelmäßige Forum stattfindet oder die Ergebnisse der jährlichen Projektwoche vorgestellt werden.

Eine möglichst umfassende Sichtweise unserer Schüler und Schülerinnen schließt neben den schulbezogenen Lerninhalten auch die Erfahrung gesundheitsbezogener Aspekte der Lebensgestaltung mit ein. Dies betrifft insbesondere die Vermittlung von Spaß an vielfältigsten Bewegungsformen und den Genuss und das Wertschätzen gesunder Lebensmittel. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung unterstützen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder und steigern nachweislich die Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Diese Grundlagen sind sowohl alltägliches Ritual als auch wiederkehrendes Unterrichtsthema. Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 nimmt unsere Schule denn auch an dem landesweiten Projekt Schulobst Niedersachsen teil.

Im Bereich der Bewegungserziehung führen wir einen qualifizierten Sport- und Schwimmunterricht durch, bieten Arbeitsgemeinschaften und Bewegungsmöglichkeiten in der Turnhalle auch während mehrerer Pausen an und nehmen an vielen Sportveranstaltungen der Stadt teil. Noch im Schuljahr 2014/15 werden wir uns um die Auszeichnung als Sportfreundliche Schule bewerben und unseren Bestrebungen damit weiteren Nachdruck verleihen.

 

Außerunterrichtliche Angebote

Mit Ertönen der Schulklingel zum Unterrichtsschluss ist an unserer Schule noch lange nicht Schluss. Viele Kinder der ersten und zweiten Klassen bleiben nach ihrer letzten Unterrichtsstunde noch länger in der Schule und nehmen bis 13 Uhr an der Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule teil. Hier können sie spielen, malen und basteln, toben, Fußball spielen oder klettern. Die Pädagogischen Mitarbeiterinnen haben immer viele Ideen, wie sie mit den Kindern eine schöne Betreuungszeit gestalten können.

Von Montag bis Donnerstag wird nach Unterrichtsschluss eine Hausaufgabenhilfe angeboten, zu der sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule anmelden können, die nicht Zuhause oder im Hort Unterstützung bei der Anfertigung ihrer Hausaufgaben erhalten.

Ebenfalls nach Unterrichtsschluss finden viele AGs statt, zu denen die Kinder sich anmelden können. Zur Zeit umfasst das Angebot Fußball für Mädchen (Kicking Girls), Basketball, Spiel & Spaß und einen Chor.

Regelmäßig feiern wir gemeinsame Feste, zu denen sich die Schule für die Familien unserer Kinder und für weitere Interessierte öffnet. Dies sind zum Beispiel Frühlings- oder Sommerfeste oder ein Weihnachtsbasar der ganzen Schule.

Angeboten werden auch Spielenachmittage in der Aula, die jeweils von einer Klasse gestaltet und organisiert werden. Auch hierzu sind alle Kinder und deren Familien unserer Schule eingeladen. Natürlich finden auch Klassenfeste einzelner Klassen nachmittags statt, damit die Eltern die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Manchmal ist es so schön, dass die Kinder gar nicht nach Hause gehen wollen. Nach einer Lesenacht in der Schule oder einer mehrtägigen Klassenfahrt kehren sie schließlich doch, meist gleichermaßen glücklich und müde, gerne zurück.

Aber auch während des Schulvormittags gibt es eine ganze Reihe regelmäßig wiederkehrender Angebote, die den schon beschriebenen Unterricht ergänzen. So findet jährlich eine Projektwoche zu einem ausgewählten Thema statt, in der die Schülerinnen und Schüler klassen- oder jahrgangs- und fachübergreifend arbeiten & forschen, spielen & lernen, kreativ sind & gestalten und am Ende ihre Ergebnisse präsentieren.

Weiter unternehmen wir im Klassen- oder Jahrgangsverbund oder auch mit der gesamten Schule Ausflüge z.B. zu den Ostfriesischen Inseln, in den Wald oder an den Bernsteinsee.

Zur Weihnachtszeit besucht jede Jahrgangsstufe ein Theaterstück und gemeinsam mit Kindern wird, wie auch zur Einschulung, ein Gottesdienst gestaltet.

Für mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 und 4 besteht im Frühjahr die Möglichkeit, am Wettbewerb 'Känguru der Mathematik' teilzunehmen.

Die sportbegeisterten Kinder können sich regelmäßig bei Wettkämpfen und Turnieren mit den Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Grundschulen sportlich miteinander messen. So treten regelmäßig die Kinder der MICK-(Mädchenfußball), JICK-(Jungenfußball) und BIG-(Basketball)-AGs sowie ausgewählte Leichtathleten und Leichtathletinnen gegeneinander an. Zusätzlich bieten wir an mehreren Wochentagen die Bewegte Pause in der Turnhalle an. Schulinterne Wettkämpfe und Sportfeste für alle Kinder unserer Schule runden dieses Angebot ab.

Ebenfalls während der Unterrichtszeit finden Besuche außerschulischer Lernorte und diverse Aktivitäten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen statt.

 

Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen

Die Grundschule Kreyenbrück pflegt eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen. So erschließen sich immer wieder neue Lernorte und tolle Projekte.

Die Berührungspunkte mit den Kindergärten durch Sprachförderung, Teilnahme an Festen und Foren, machen nicht nur Spaß, sondern erleichtern auch den Übergang vom Kindergartenkind zum Grundschulkind.

Präventionsprojekte wie „Klasse 2000“ und „Mein Körper gehört mir“ fördern einen bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit und dem eigenen Wohlbefindens.

Die Teilnahme am Energiesparprojekt „Abgedreht“ vermittelt den Kindern ein umweltbewusstes Verhalten.

Das Leben und Lernen an der Grundschule Kreyenbrück wird durch zahlreiche Kooperationspartner und Netzwerke bereichert:

  • Kindergärten
  • Stadtteilbibliothek
  • Kirche
  • Mentor - Lesetraining
  • Oldenburger Tafel
  • Regionales Umweltzentrum RUZ
  • Universität Oldenburg
  • Netzwerk Deutsch als Zweitsprache DAZnet
  • Polizei Oldenburg
  • ADAC „Abakus“
  • Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück
  • Gesundheitsamt Oldenburg
  • Landessparkasse zu Oldenburg LzO
  • Türkischer Sportverein TSV, FC Medya, Deutscher Sport-Club DSC
  • Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband OOWV
  • Lernförderung durch die VHS
  • Oldenburgisches Staatstheater
  • Präventionsrat Oldenburg

In Vorbereitung ist ferner die Zusammenarbeit mit der Künstlerinitiative Blauschimmel und dem Verein für Jugendkulturarbeit zur Durchführung eines umfangreichen Kulturprojektes.

Methodencurriculum

Dreimal im Schuljahr bzw. zweimal für unsere Erstklässler führen wir in unseren Klassen einen Methodentag durch. An diesen Tagen lernen unsere Schüler grundlegende Lern- und Arbeitstechniken, die für alle Schulfächer wichtig sind. Schauen sie doch mal in der Tabelle nach, was ihre Kinder bereits gelernt haben und was als nächtes dran kommt.

  1. Schuljahr 2. Schuljahr 3. Schuljahr 4. Schuljahr
Methodik

Ordnung am

Arbeitsplatz

halten

Heftseiten

übersichtlich

gestalten

Lernkärtchen

herstellen und

damit üben

Plakate und

Folien

gestalten

 

Handwerkliche

Grundtechniken

Unterstreichen

und

Markieren üben

Einfache

Strukurmuster

(Spickzettel)

Piktogramme/

Bilder/ Tabellen/

Schaubilder anfertigen

         
Kommunikation

Freies Erzählen

und

Berichten üben

Informations-

beschaffung

Aktives

Zuhören

Wochenplan
 

Das Kleine

Einmaleins des

Kreisgesprächs

Das Kleine

Einmaleins des

Kreisgesprächs

Überzeugend

argumentieren

Referat

anfertigen

 

Aktives Zuhören

und Nacherzählen

trainieren

Aktives Zuhören

und Nacherzählen

  Kommunikation
   

Das Kleine

Einmaleins der

Arbeitsplanung

   
 

 

     
Teamentwicklung

Regeln für die

Gruppenarbeit

entwickeln

 

Umgang mit

Konflikten

Sachlich zutreffend

berichten

     

Regeln für die

Gruppenarbeit

Arbeit in der Gruppe

aufteilen - Ergebnisse

kooperativ gestalten

Unser Schulkindergarten

Der Schulkindergarten ist Teil der Grundschule und hat die Aufgabe, vom Schulbesuch zurückgestellte schulpflichtige Kinder bis zur Schulfähigkeit zu fördern ( aus Erlass "Die Arbeit in der Grundschule", SVBl. 5/81 S. 112 ff).
Schulpflichtig sind alle Kinder, die am 30.09. des Jahres das 6. Lebensjahr vollendet haben.
Kinder, die schulpflichtig, aber aufgrund ihrer körperlichen, sozialen, geistigen oder seelischen Entwicklung noch nicht schulfähig sind, sollen so gefördert werden, dass nicht nur ihre Schulfähigkeit sondern auch ihre Schulbereitschaft gestärkt wird, sodass sie in der ersten Klasse der Grundschule erfolgreich mitarbeiten können. Die Zurückstellung erfolgt durch die Schulleitung.
Aufgabe des Schulkindergartens ist es, alle Kinder ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend in ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern sowie Entwicklungsrückstände bzw. Störungen im sozialen, emotionalen, motorischen oder kognitiven Bereich aufzuarbeiten.
Unseren Schulkindergarten besuchen auch Kinder aus den benachbarten Grundschulen. Die Räumlichkeiten befinden sich im Gebäude der Grundschule, sodass die Schulkindergartenkinder am gesamten Schulleben (Pausen, Feste, Ausflüge, Theateraufführungen usw.) teilnehmen.

 

Ziele des Schulkindergartens

Ausgehend von ihren individuellen Lernerfahrungen und Lernfähigkeiten sollen die Kinder im Schulkindergarten grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten für erfolgreiches Lernen in der Schule erwerben.
Im Einzelnen soll/sollen
- ihr Selbstvertrauen aufgebaut und gefestigt
- ihre Lernbereitschaft gefördert bzw. geweckt
- ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle erweitert
- ihre Bereitschaft und Fähigkeit, mit anderen Kontakte aufzunehmen zu spielen und zu arbeiten, verbessert
- ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit erweitert
- ihr Aufgabenverständnis weiterentwickelt
- ihre Sprechbereitschaft und Sprechfähigkeit in der Gruppe gefördert
- ihre Grob- und Feinmotorik weiter ausgebildet und
- ihre visuelle, auditive und taktile Wahrnehmungs- und Differenzierungsfähigkeit
geschult werden.

Als Kompetenzbereiche werden ausgewiesen:
- Sprechen und Hören
- Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben
- Erfahrungen mit Mengen, Formen, Größen und Zahlen
- Natur- und Sachbegegnung
- Verkehrserziehung/Mobilität
- Bildnerisches Gestalten
- Rhythmisch-musikalische Erziehung
- Bewegungsförderung
- Medienerziehung

Die Arbeit führt allmählich von den Formen des vorschulischen Lernens zu den spezifischen Formen des Lernens in der Grundschule. Sie nimmt nicht Aufgaben, Ziele und Methoden des Grundschulunterrichts vorweg, sondern will den Kindern in aufeinander bezogenen Handlungsebenen einen Teil der kindlichen Alltagswirklichkeit erschließen und sie befähigen, neue Lebenssituationen zu bewältigen.
Der Besuch des Schulkindergartens bietet zurückgestellten Kindern die Möglichkeit, ohne Leistungsdruck, behutsam ihre individuelle Schulfähigkeit zu entwickeln und somit auf die Aufgaben des ersten Schuljahres vorbereitet zu werden.

Falls weitere Informationen gewünscht werden, wenden Sie sich bitte an die Leiterin des Schulkindergartens, Frau S. Olliges.

Deutsch als Zweit- und Bildungssprache

Die Grundschule Kreyenbrück wurde im Schuljahr 2013/14 ausgewählt am Projekt DaZNet
teilzunehmen. Auswahlkriterium für die Teilnahme war ein erhöhter Anteil von Schülerinnen
und Schülern mit Migrationshintergrund und besondere Herausforderungen der Schule.
Viele Schülerinnen und Schüler der Grundschule Kreyenbrück, Eltern und Großeltern sprechen
mehr als eine Sprache, bei vielen ist Deutsch die Zweitsprache. Neben dem sprachlichen
Reichtum gibt es auch eine Vielfalt von kulturellen und religiösen Strömungen aus dem
Sozialraum Kreyenbrück, die sich im Schulleben wiederfinden. Den besonderen Heraus-
forderungen des Sozialraums Kreyenbrück wird bereits seit vielen Jahren im Schullalltag
Rechnung getragen. Durch die Teilnahme am Projekt DaZNet als Netzwerkschule, können
unsere Erfahrungen auch anderen Netzwerkpartner zu Teil werden und unsere Schule
profitiert gleichermaßen von den Impulsen des Projektes.

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Im Folgenden möchten wir die Projektschwerpunkte und den Prozess ihrer Umsetzung an der Grundschule Kreyenbrück vorstellen:

Sprachbildung

„Deutsch lernen die meisten Kinder in Deutschland als Sprache der mündlichen Alltagskommunikation, bevor sie in die Schule kommen. Von Jahr zu Jahr erhöhen sich die sprachlichen Anforderungen, die erst der Kindergarten und dann die Schule an sie stellen. Die Kinder müssen zunehmend komplexere Texte verstehen und sie müssen sich selbst immer differenzierter ausdrücken. Die Sprachvariante, die in der Schule, aber auch in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens und in der Berufswelt verwendet wird, wird „Bildungssprache“ genannt. Sie ist schriftnah und im Wortschatz und den Strukturen stark ausdifferenziert.

Besonders Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache und aus bildungsbenachteiligten Familien lernen die Bildungssprache nicht im häuslichen Umfeld. Sie können nur dann erfolgreich an schulischer Bildung teilhaben, wenn sie gezielt am Aufbau der Bildungssprache überstützt werden. Deshalb trägt jede Fach- bzw. Lehrkraft die Verantwortung für die Bildungssprache. Sie ist gehalten ihren Unterricht bildungssprachlich zu gestalten, auch in Geschichte, Mathematik oder Sport.“ (Schulverwaltungsblatt 1/2014, nichtamtlicher Teil/Thema des Monats S.33)

Durch die Sensibilisierung des Kollegiums für die Idee des sprachförderlichen Unterrichts, werden momentan bereits bestehende sprachförderliche Elemente der pädagogischen Praxis sichtbar gemacht und allen Kolleginnen und Kollegen multipliziert. Angeregt von Berichten der Arbeit anderer Netzwerkschulen auf den DazNet Netzwerkkonferenzen, wurden unter anderem Fibelwerke unter dem Blick des sprachförderlichen Unterrichts auf Fachkonferenzen gesichtet. Es ist geplant, die „Brille“ des sprachförderlichen Unterricht auch in andere Fachkonferenzen einzubringen.

Das Sprachförderkonzept unserer Schule soll hin zum integrativen Förderunterricht weitergedacht werden.

Mehrsprachigkeit und Interkulturelle Kompetenz

Neben der konzeptionellen Erarbeitung eines sprachförderlichen Unterrichts, liegen weitere Schwerpunkte des DaZ-Net Projektes auf der Elternarbeit und dem Schulleben.

Daz-Net Schulen
• öffnen sich interkulturell,
• sehen individuelle Mehrsprachigkeit als Potential,
• entwickeln Erziehungs- und Bildungspartnerschaften kultursensibel.

Beispiele:
• Begrüßung der Eltern in verschiedenen Sprachen
• Elternbriefe in verschiedenen Sprachen
• Mehrsprachige kulturelle Aufführungen
• Zulassen, dass sich Kinder in ihrer Muttersprache unterhalten
• Herkunftsprachlicher Unterricht Kuridsch und Türkisch ( Kollegen Herr Akbas und Herr Aydin)
• Herkunftssprachliche Lehrkräfte sind Ansprechpartner für Eltern
• Im Rahmen der Teilnahme an dem Projekt „Spielen macht Schule“ wird ein Mal im Monat ein Spielnachmittag für Kinder und Eltern angeboten. Durch dieses sprachunbetonte Angebot sind alle Eltern eingeladen gemeinsam den Nachmittag zu „verspielen“.
• In enger Kooperation mit der Integrationsbeauftragten Frau Dr. Polat ist es uns möglich, Elterngespräche und Klassenkonferenzen mit Unterstützung kompetenter Dolmetscherinnen und Dolmetschern zu führen.
• Die Projektwoche der Schule soll in diesem Jahr unter dem Thema „Märchen aus aller Welt“ stattfinden. Wir hoffen auf die Mitgestaltung von vielen Eltern, die uns mit ihren Hintergründen aus „aller Welt“ helfen können.

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